"Montagsmotivation ist bei uns gelebte Realität"

Dr. Benjamin Eigl

Die beiden Welten Technik und Medizin zu verbinden, ist was Dr. Benjamin Eigl antreibt. Bei CASCINATION begann er als Doktorand und übernimmt in seiner derzeitigen Position als Clinical Research Specialist die Verantwortung für die Umsetzung der klinischen Bedürfnisse unserer Kunden in leistungsfähige Behandlungslösungen.  

Vitae
Geboten in Klagenfurt, Österreich. Bachelor- und Masterabschlüssen in Medizintechnik und Health Care IT an der Fachhochschule Kärnten. Er absolvierte Praktika bei Pentax Medical (UK), Fraunhofer IIS (DE) und kam 2017 im Rahmen seines PhD Programms am ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern zu CASCINATION.

Kannst du einen kurzen Überblick über deine Tätigkeit hier bei CASCINATION geben? 
Meine Aufgaben bei CASCINATION sind sehr vielfältig. Im Rahmen der Produktentwicklung habe ich Software für die Computer assistierte Navigation programmiert und war zudem auch stark in der Marktzulassung von medizinischen Produkten involviert.  Ende 2020 habe ich  meine Doktorarbeit im Bereich der Computer assistierten Bauchspeicheldrüsenkrebschirurgie abgeschlossen.

Was steht in der Zukunft an?
Nach meiner Doktorarbeit habe ich bei CASCINATION eine Projektleitungsfunktion übernommen. Insbesondere die Verbindung der beiden Welten Ingenieurswissenschaft und Medizin ist dabei zentrale Herausforderung. Bei CASCINATION leben wir nach der Maßgabe, dass unsere Ingenieure sich nach dem Studium mit einem Mediziner auf Augenhöhe austauschen können sollten. Daher freue ich mich darauf, in Zukunft verstärkt mit Medizinern zusammenzuarbeiten.

Wie bist du auf CASCINATION aufmerksam geworden?
Nach meiner Masterarbeit, die sich mit der Entwicklung von Computer assistierten Navigationstechniken beschäftigt hat, bin ich durch eine Internetrecherche auf CASCINATION aufmerksam geworden. Bereits eine Woche nachdem ich dort angerufen hatte, bin ich zum Vorstellungsgespräch nach Bern gekommen. Die einzigartige Firmendynamik, das junge Team und die Leidenschaft, die jeder mitbringt, haben mich sofort von CASCINATION überzeugt.

Was war bislang dein größtes Erfolgserlebnis bei CASCINATION?
Ein Produkt «from bench to bedside», also von der Werkbank bis zur Anwendung in der Klinik, zu begleiten. Das umfasst alle Schritte von der Produktentwicklung über die medizinische Zulassung bis zur Integration im Operationssaal. Besonders bewusst ist mir das geworden, als ich zugeschaut habe, wie das Produkt zum ersten Mal an einem Patienten angewendet wurde.

Was hat dich dazu bewegt, im Bereich der medizintechnischen Software und Technologie zu arbeiten?
Initial war ich an einem Medizinstudium interessiert, wobei mir aber der technische Aspekt gefehlt hätte. Das Studium «Medizintechnik» hat mir eine gute Kombination der beiden Fächer geboten, die mir sehr gut gefallen hat.

Was unterscheidet die Arbeit bei CASCINATION von anderen Unternehmen, in denen du schon gearbeitet hast?
Am Montag denkt man nicht: «Schon wieder Montag». CASCINATION erlaubt einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag und bietet ein breites Spektrum, in dem man sich etablieren kann. Dadurch entstehen viele Möglichkeiten sich zu entwickeln und letztlich auch viele Erfolgsmomente. Unser Team geht mit viel Freude an die Arbeit. Wir arbeiten in einem spannenden Bereich, mit den neuesten Technologien, die Menschen helfen. Am meisten schätze ich, dass wir alle am gleichen Strang ziehen. Jeder bei CASCINATION hat das Ziel, die Produkte bestmöglich voranzutreiben. Gepaart mit einer hohen Motivation, ist das ein unschlagbares Duo. Das schlägt sich dann auch in unserem Zusammenhalt und Teamspirit nieder. Für eine gute Sache und mit einem Top Team, ist jeder bereit, die extra Meile zu gehen. Das motiviert einen selbst natürlich auch ungemein.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?
Patienten mit inoperablem Bauchspeicheldrüsenkrebs haben die beste Überlebenschance, wenn sie bei einer klinischen Studie teilnehmen. Momentan definiere ich zusammen mit Klinikern genau eine solche Studie. Das ist es, was mich motiviert und antreibt.

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Mein Traumberuf als Kind war Astronaut. Mir war es schon immer wichtig durch meinen Beruf einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Auch wenn ich heute nicht Astronaut bin, kann ich durch die Entwicklung neuer Technologien, die helfen Behandlungen effizienter und sicherer zu machen, genau das umsetzen.